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Berechnung der Schallausbreitung im Freien und Zuweisung von Lärmpegeln und Bewohnern zu Gebäuden - Mit zusätzlichen Festlegungen betreffend des Berechnungsverfahrens zur Umsetzung der EU-Richtlinie 2015/996

ÖAL Richtlinie Nr. 28: 2019 01 01

Zusammenfassung:

Diese Richtlinie behandelt die Dämpfung des Schalls von bodengebundenen Quellen bei Ausbreitung im Freien. Sie ist sowohl für den Anwendungsbereich der Richtlinie 2002/49/EG - der strategischen Lärmkartierung - als auch zur allgemeinen Anwendung, speziell auch in anderen Rechtsbereichen wie z. B. Verwaltungsverfahren, geeignet. Dabei ist zu beachten, dass das Ergebnis der Berechnung stets ein A-bewerteter energieäquivalenter Dauerschallpegel ist, nicht aber ein Beurteilungspegel, der wirkungsspezifische Adjustierungen (Pegelzuschläge oder -abschläge) enthält. Aufgrund der Komplexität setzt die Anwendung der in dieser Richtlinie enthaltenen Berechnungsvorschrift das Vorhandensein einer leistungsfähigen, qualitätsgesicherten Software voraus. Die (wirkungsbezogene) Bewertung der Schalleinwirkung ist nicht Gegenstand dieser Richtlinie. Je nach Anwendungsfall sind in den diesbezüglichen normativen Regelwerken die entsprechenden Zeiträume, Betriebs- bzw. Emissionszustände und Anpassungswerte festzulegen. Die Schallabstrahlung von Bauteilen ist ebenfalls nicht Gegenstand dieser Richtlinie. Dies betrifft auch die Schallabstrahlung von Hindernissen und dergleichen im Ausbreitungsweg, wie z. B. Lärmschutzwände. Hier kann die Schallabstrahlung nach ÖNORM EN ISO 12354-4 berechnet werden. Abweichende bzw. konkretisierende Detailregelungen sind zulässig, wenn diese in internationalen Normen zur Qualitätssicherung des Berechnungsverfahrens nach der EU-Richtlinie 996/2015 dokumentiert sind.

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Vorgängerdokumente
  • ÖAL Richtlinie Nr. 28:1987 12