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Geometrische Produktspezifikationen (GPS) - Prüfung von Werkstücken und Messgeräten durch Messen - Teil 2: Anleitung zur Schätzung der Unsicherheit bei GPS-Messungen, bei der Kalibrierung von Messgeräten und bei der Produktprüfung (ISO 14253-2:2011) (konsolidierte Fassung)

ÖNORM EN ISO 14253-2: 2018 02 15

Zusammenfassung:

Dieser Teil von ISO 14253 enthält Leitlinien für die Einführung des Konzepts des "Leitfadens zur Angabe der Unsicherheit beim Messen" (abgekürzt GUM), welcher in der Industrie bei der Kalibrierung von Normalen und Messeinrichtungen im GPS-Bereich und bei der Messung von Werkstück-GPS-Merkmalen angewendet werden soll. Ziel ist es, eine vollständige Information darüber zu geben, wie die Angaben zur Unsicherheit ermittelt werden können, sowie die Schaffung einer Grundlage für den internationalen Vergleich von Messergebnissen und deren Unsicherheit (Beziehung zwischen Abnehmer und Hersteller). Dieser Teil von ISO 14253 soll ISO 14253-1 unterstützen und ist mit ISO 14253-1 für alle technischen Aufgaben in einem Unternehmen entsprechend der geometrischen Produktspezifikationen (d. h. für Toleranzen der Merkmale von Werkstücken und den Werten der Fehlergrenzen (MPE) für messtechnische Merkmale von Messeinrichtungen) nützlich. Dieser Teil von ISO 14253 führt eine Prozedur für das Unsicherheits-MAnagement - PUMA - ein. Es handelt sich um ein praktisches, iteratives, auf dem GUM basierendes Verfahren zur Schätzung der Unsicherheit ohne Änderung des Grundlagenkonzeptes von GUM und soll allgemein zur Schätzung der Messunsicherheit und zur Angabe der Unsicherheit in folgenden Teilen dienen: - Einzelmessergebnisse; - den Vergleich von zwei oder mehreren Messergebnissen; - den Vergleich von Messergebnissen - eines oder mehrerer Werkstücke oder Messeinrichtungen - mit gegebenen Spezifikationen (d. h. die Fehlergrenzen (MPE) eines messtechnischen Merkmals eines Messgerätes oder eines Normals und die Toleranzgrenzen eines Werkstückmerkmals usw.), um Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung mit der Spezifikation festzustellen. Die iterative Methode gründet hauptsächlich auf einer "Strategie der oberen Grenze", d. h. auf zu hohen Schätzungen der Unsicherheit auf allen Ebenen, wobei die Iterationen die Größe der zu hohen Schätzungen regulieren. Eine absichtlich zu hohe Schätzung - doch keine "zu niedrige Schätzung" - ist notwendig, damit auf Messergebnissen basierende falsche Entscheidungen verhindert werden können. Die Größe der zu hohen Schätzung wird durch eine wirtschaftliche Bewertung der Situation gesteuert. Die iterative Methode ist ein Mittel zur Gewinnsteigerung und zur Minimierung der Kosten messtechnischer Aktivitäten in einem Unternehmen. Die iterative Methode reguliert sich wirtschaftlich selbst und kann bestehende Messunsicherheiten ändern oder reduzieren, um dadurch die Kosten der Messtechnik bei der Produktion zu verringern. Durch die iterative Methode entsteht ein Ausgleich zwischen Risiko, Aufwand und Kosten bei der Schätzung der Unsicherheit und der Unsicherheitsbilanzierung.

Zusammenfassung

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