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Risikomanagement für Organisationen und Systeme - Teil 3: Leitfaden für das Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement - Umsetzung von ISO 31000 in die Praxis

ONR 49002-3: 2010 01 01

Zurückziehung: 2014 01 01 > Aktuelles Dokument anzeigen

Zusammenfassung:

Die vorliegende ON-Regel 49002-3 beschreibt das Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement einer Organisation. Dieses ist auf einige wenige Risikoszenarien auszurichten, welche trotz Vorbeugemaßnahmen plötzlich, unerwartet und mit erheblichen Auswirkungen eintreten können. Wie diese Risikoszenarien identifiziert und analysiert werden, ist in dieser ON-Regel 49002-3 beschrieben. Das Notfall- und Krisenmanagement befähigt die Organisation, rasch und richtig auf Notfälle und Krisen zu reagieren. Typische Risikoszenarien für das Notfall- und Krisenmanagement sind Schadenereignisse wie Brand, Explosion, Unfall, Naturkatastrophen, Gewaltandrohung, Leistungsmängel, Rückrufe, Medienkampagnen oder Rechtsandrohungen usw. Dabei wird der Aufgabe und Funktionsweise des Krisenstabs, insbesondere der Lagebeurteilung und der Krisenkommunikation, besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Das Kontinuitätsmanagement hat die Aufgabe, die durch einen Notfall oder durch eine Krise verlorenen Betriebsfunktionen so schnell wie möglich wieder herzustellen, um die Leistungsfähigkeit und die Wertschöpfung der Organisation zu sichern. Die Maßnahmen der Ersatzbeschaffung stehen dabei im Vordergrund. Die Anwendung dieser ON-Regel erstreckt sich nicht auf das Management von Notfallorganisationen wie Feuerwehr, Polizei, Militär, Sanität und Rettungsdiensten.

Zusammenfassung

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