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Betontragwerke mit Vorspannung ohne Verbund

ÖNORM B 4254: 1992 04 01

Zurückziehung: 2000 11 01 > Aktuelles Dokument anzeigen

Zusammenfassung:

Bei Betontragwerken mit Vorspannung ohne Verbund liegen die Spannstähle in Hüllrohren, die nicht so wie im normalen Spannbetonbau nachträglich mit Einpreßmörtel verfüllt werden. Die Hüllrohre liegen jedoch innerhalb des Betonquerschnittes, sind also allseits von einer Betonhülle umgeben, die in Abhängigkeit von der Art des Bauwerkes und des jeweiligen Bauteiles eine in der Norm festgelegte Mindestdicke aufweisen muß. Im Inneren der Hüllrohre muß eine Korrosionsschutzmasse, die das Hüllrohr hohlraumfrei ausfüllt, den dauerhaften Korrosionsschutz des Spannstahles sicherstellen. Sie muß dauerelastisch und alterungsbeständig sein, ihre chemische Zusammensetzung, über die in der Norm nichts ausgesagt wird, da es sich im allgemeinen um patentierte Erzeugnisse handelt, muß die Verträglichkeit mit Hüllrohrund Spannstahl gewährleisten. Hüllrohre können aus Stahl oder Kunststoff (PP, HDPE) bestehen, PVC ist jedoch nicht zulässig. Das derzeitige Hauptanwendungsgebiet der Spannbetonbauweise ohne Verbund liegt bei punktgestützten Plattentragwerken im Hochbau.

Zusammenfassung

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Vorgängerdokumente
  • ÖNORM B 4254:1991 07 01
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