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Informationen zum Membranbelebungsverfahren

ÖWAV AB 30: 2002

Zusammenfassung:

Das Membranbelebungsverfahren hat als Kombination des altbewährten Belebungsverfahrens zur biologischen Reinigung von Abwasser und innovativer Membranverfahren zur Trennung des gereinigten Abwassers vom Belebtschlamm in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Durch die weitgehende Feststofffreiheit des Ablaufes bringt das Verfahren eine über das Belebungsverfahren hinausgehende Reinigungsleistung, so dass besonders bei Wiederverwendung des Abwassers oder bei Immissionsfällen Vorteile bestehen. Auf Grund der nur kurzzeitigen Erfahrung mit der Membranfiltration bestehen derzeit noch erhöhte Risiken im Einsatz des Verfahrens und es ist mit einem höheren Gesamtenergieaufwand zu rechnen. Durch die weitere Verbreitung des Verfahrens und die daraus gewonnenen Erfahrungen soll in Zukunft eine Standardisierung möglich werden, die vor allem den Einsatz im kommunalen Sektor begünstigen wird. Verschiedene namhafte Anlagenbetreiber in Europa (z.B. Erftverband, Aggerverband, Kommunale Wasserwerke Leipzig, Wessex Water etc.) leisten Pionierarbeiten durch die Realisierung von kleinen bis mittleren Anlagen für kommunales Abwasser. Industrielle Anlagen sind bisher v.a. im Bereich der Lebensmittel- und Pharmaindustrie errichtet worden. Der vorliegende ÖWAV-Arbeitsbehelf Nr. 30 gibt einen Überblick über Für und Wider des Membranbelebungsverfahrens nach dem heutigen Wissensstand.

Zusammenfassung

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